DAS PTFE - MATERIAL DER ZUKUNFT

Dicht – Sicher - Zuverlässig

Nach jahrelanger Forschung mit begleitender Entwicklung steht mit den Werkstoffen der TEdiFLON – SUPRA - HP - Gruppe eine neue Variante des modifizierten PTFE-Materials als neuer modifizierter PTFE-Hochleistungswerkstoff zur Verfügung.
Die Materialien wurden marktspezifisch entwickelt und berücksichtigen die jeweiligen Anforderungen des Marktsegments. Die in umfangreichen Versuchen ermittelten und dargestellten Dichtungskennwerte stellen den tatsächlichen Einsatzbereich des modifizierten Dichtungsmaterials dar und nicht wie allgemein üblich, den allgemeinen Einsatzbereich des Grundmaterials PTFE.
Aufgrund des hervorragenden Basis-Materials zeichnet sich TEdiFLON SUPRA HP durch höchste chemische Beständigkeit für alle Chemikalien im PH-Bereich von 0 – 14 aus.
(Ausnahmen: Fluorwasserstoffe, Fluorverbindungen, Schmelzen von Alkalimetallen)

Bei der Neuentwicklung handelt es sich um einen hochwertigen, multidirektional ausgerichteten PTFE-Werkstoff, der nach einem speziell entwickelten Herstellungsverfahren produziert und durch hochwertige Füllstoffe veredelt wird.
Der spezielle Herstellungsprozess und die hochwertigen Füllstoffe führen in ihrer Fusion zu einem Hochleistungswerkstoff, der als Weiterentwicklung bisher bekannter PTFE-Materialen gesehen werden kann.
Bei der Entwicklung des Materials wurde ein Höchstmaß an technischen Anforderungen berücksichtigt und umfangreiche Anwendererfahrung eingebracht.
Der technologieintensive Herstellungsprozess wurde optimiert, so dass selbst die Gefügestruktur des Materials beeinflusst werden konnte.
Neben den üblichen bisher berücksichtigten Parameter wie Härte, Dichte, Elastizität wurden weitere signifikante Kriterien berücksichtigt.
In umfangreichen Versuchsreichen wie Transformations- Infrarotspektroskopie, Dynamische Differenzkalometrie, Thermogravimetrische Analyse, Energiedispersive Röntgenspektroskopie, sowie mechanische Versuche wurde das Material untersucht und fortgehend weiterentwickelt und den Erfordernissen der jeweiligen marktspezifischen Anwendungen angepasst.


Letztendlich können Aussagen dargestellt werde über

  • quantitativen Anteil, Quantifizierung von organischen und anorganischen Anteilen
  • stoffliche Zusammensetzung der Füllstoffe
  • Homogenität des Materials
  • Verteilung der Füllstoffe
  • Reinheitsgrad der Füllstoffe
  • Struktur und Geometrie der Füllstoffe
  • Verarbeitungsgüte des Basis-Materials
  • EDX-RoHS-Analyse
  • Wärmeflussverhalten
  • Gewichtsveränderung unter Wärmeeinfluss

 

TA - Luft-Prüfungen nach den Vorgaben der VDI 2440 und VDI 2200:

Die TA-Luft-Prüfungen nach den Vorgaben der Richtlinien VDI 2440 und VDI 2200 hinsichtlich der Hochwertigkeit einer Dichtung, mit Leckage-Werten bis zu 10-7 mbar*l/s*m und einer Ausblassicherheit der höchsten Stufe, unterstreichen die Hochwertigkeit und verifizieren die eigenen Versuchsreihen des Hochleistungswerkstoffs.

 

Ermittlung der Dichtungskennwerte nach DIN EN 13555:2014-07:

Die nach den Vorgaben der DIN EN 13555:2014-07 ermittelten Dichtungskennwerte verifizieren die Hochwertigkeit des Werkstoffes auch bei geringen Flächenpressungen.

 

Lebensmitteleignung

Lebensmittel - Zulassung gemäß

Verordnung (EG) Nr. 1935 / 2004
Verordnung (EU) 10 / 2011
FDA - Konform

 

In der Lebensmittelindustrie, gibt es ebenso wie in allen anderen Industriezweigen auch Regeln, Richtlinien und Verordnungen, denen Folge zu leisten ist.

Die für die Lebensmittelindustrie relevanten Zulassungen oder zu beachtenden Dokumente sind unter anderem:

  • Rahmenverordnung (EG) 1935 / 2004
  • GMP - Verordnung (EG) 2023 / 2006
  • Kunststoffverordnung (EU) Nr. 10 / 2011

Die Verordnung EG 1935 / 2004 betrifft alle Lebensmittelkontaktmaterialien und trifft Aussagen über Anforderungen an das Material ebenso wie Einschränkungen und Definitionen. Im Gegensatz dazu definiert die Verordnung EG 2023 / 2006 die „Gute Herstellungspraxis“ oder auch „Good Manufacturing Practice“.
Hersteller, die relevante Materialien produzieren die mit Lebensmittel in Kontakt kommen, müssen ein Qualitätssicherungssystem nachweisen.

Die EU Verordnung 10 / 2011 hingegen ist eine Einzelmaßnahme, die innerhalb der
EG Verordnung 1935 / 2004 implementiert ist und festlegt, welche Monomere und Zusatzstoffe sowie Ausgangsstoffe für die Herstellung von Kunststoffen für den Lebensmittelbereich verwendet werden dürfen.
Mit dieser Verordnung ist eine direkt rechtswirksame europäische Regelung in Kraft getreten, die eben eine Aussage über Monomere und Zusatzstoffe enthält, die zur Herstellung von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff für den Lebensmittelkontakt verwendet werden dürfen.
Letztendlich wird mit Konformitätserklärungen oder auch Unbedenklichkeitserklärungen manifestiert, dass die entsprechenden Materialien den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 1935 / 2004 und den Anforderungen weiterer relevanter Verordnungen wie z.B. (EU) Verordnungen entsprechen.